Pflanzen – Heil – Kunde

Ein Wortspiel: Pflanzen – Heil – Kunde entspricht den drei Bereichen, auf die es bei der Pflanzenheilkunde ankommt:

  • Kunde: der Kunde ist der Patient in seinem kranken Zustand.
    Welches Problem ist zu lösen, damit er wieder gesund wird?
  • Pflanze: die Pflanze ist ein multi-optionales Wesen, von dessen vielen Aspekten sich der eine oder andere als geeignet erweisen kann, das Problem des Kunden zu lösen.
  • Heil: in der Mitte steht das Heil-Mittel. Es vermittelt den Heil-Aspekt der Pflanze zum Problem-Aspekt des Kunden. Dazu muss dieser Aspekt aber erschlossen und sinngemäss wirksam angewendet werden.

Wie in diesem Beitrag  am Bild eines Taschenmessers gezeigt wird, ist die Pflanze für sich noch kein Heilmittel:

Wie bei einem Schweizer Taschenmesser muss die erwünschte Wirkung erst „aufgeklappt“, aktiviert, erschlossen werden.  

Auf der rechten Seite der Darstellung zeige ich, dass Heilmittel-Herstellung (egal ob durch eine Firma oder durch uns selbst) und Heilmittel-Anwendung ausschlaggebend dafür sind, die richtige Verbindung zwischen Pflanze und Kunde herzustellen. Eine lückenlose, harmonische und passende Verbindung ist der Schlüssel für den Therapie-Erfolg.

Am oberen und unteren Ende dieser Wirkungskette stehen philosophische Fragen:

  • unten: die Frage nach dem Wesen der Krankheit, dem allfälligen Sinn der Krankheit etc. (Eine Frage, die sich erstaunlich wenige Patienten und Behandler stellen …)
  • oben: die Frage nach dem Wesen der Pflanze. Was qualifiziert sie dazu, als Heilmittel zu dienen? (Eine Frage, die meist weitgehend ungefragt bleibt …)

Die Beschäftigung mit den philosophischen Fragen betreffen Krankheiten und betreffend Pflanzen ist nicht ein überflüssiger Luxus, sondern das Fundamentale für gelingende Pflanzen-Heil-Kunde (ja: für jede beliebige Art Heilkunde). Ich nenne das Phytosophie.

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