Tipps für den Herbst und Winteranfang

Für den Einstieg in die dunklere Jahreshälfte liefere ich Ihnen hier einige Tipps:

  • Sorgen Sie dafür, dass auch im Winterhalbjahr genügend ungefiltertes Tageslicht an Ihre Haut gelangt. Auch bei Wolkendecke oder Nebel reicht die indirekte Sonnenstrahlung schon knapp aus, wenn Sie ihr mindestens Hände und Gesicht täglich etwa eine halbe Stunde unbedeckt aussetzen. Mehr ist besser.
  • Auch das Nervensystem braucht Licht. Wer zu Novemberdepression oder zu „Lichtmangeldepression“ neigt, sollte obige Empfehlung ernst nehmen. Wer stärkere Stimmungsprobleme hat, kann Lichttherapiegeräte mit intensivem naturähnlichem Vollspektrumlicht einsetzen (Normale Lampen taugen dazu nicht. Geradezu richtiggehend übel sind Halogenlampen und quecksilberhaltige Energiesparlampen.) Im „Notfall“ kann ein Tag an der strahlenden Sonne unter stahlblauem Himmel Wunder wirken. Dazu muss man nicht immer weit reisen. Schauen Sie im Internet bei den Webcams der Ausflugsorte, ob ihr nächstgelegenes mögliches Ziel aktuell tatsächlich über der Wolkendecke liegt.
  • Johanniskraut, die „Nervenpflanze mit gespeichertem Sonnenlicht“, ist zur Behandlung von depressiven Verstimmungen aller Art höchst bewährt. Allerdings tritt die Wirkung von Johanniskraut erst nach 2 Wochen Anwendung ein.  Als kurzfristiges Notfallmittel hilft es nicht.
  • Meine allgemeine, bewährte Lieblings-Prophylaxe sind Lebertran-Kapseln. Lebertran ist eine Nahrungsergänzung, die sowohl Immunsystem, Stoffwechsel als auch Nerven unterstützt. Ich beginne im Oktober mit einer Kurpackung und brauche sie den Winter hindurch auf.
  • Falls Sie mit Echinacea Ihr Immunsystem auf Trab bringen wollen, so beschränken Sie sich hingegen auf eine Kur von maximal ca. 6 Wochen. Eine längere Anwendung würde das Immunsystem überreizen und abstumpfen, so dass man gegen Winterende sehr (Grippe-) anfällig werden kann.
    (Bitte keine immunsstärkenden Mittel verwenden, wenn Sie transplantierte Organe im Körper haben oder immununterdrückende Medikamente nehmen müssen. Fragen Sie Ihren Arzt.)
  • Wenn Sie Saunagänger/-in sind, geniessen Sie dieses gesunde Ritual nun wieder regelmässig.
  • Die Schleimhäute (der Atemwege) werden im Winter strapaziert: Jedes Heizen macht die Luft trocken. Dies gilt für jede Art von Temperaturerhöhung, mit jeder Heizung, auch bei mässiger Raumtemperatur, und auch wenn Sie ein Fenster einen Spalt offen lassen. Ohne Luftbefeuchter im Raum haben Sie höchstwahrscheinlich zu trockene Luft: messen Sie Ihre Raumluft – besonders in den Schlafzimmern – mit einem Hygrometer, und sorgen Sie für gesunde Feuchtigkeitspegel. Andernfalls trocknen Ihre Nasen-, Nebenhöhlen- und Bronchialschleimhäute aus, werden anfällig und krank.
  • Die meisten „Weihnachtsgewürze“ wirken desinfizierend und haben einen warmen Charakter. Wer zum Frösteln neigt, kann sich mit Glühmost, Ingwertee etc. tiefgreifend wärmen. (Wärmende Getränke müssen keineswegs alkoholhaltig sein. Wobei Alkohol in Synergie wirkt, da er die Kapillaren erweitert, wodurch Blut und Wärme in alle Ecken und Enden des Körpers strömen.)
  • Ausgeprägtes Wippen mit den Füssen aktiviert den Kreislauf in den Beinen, viel stärker als etwa Stampfen oder Hochlagern.  Pumpen Sie so frisches warmes Blut in Füsse, wenn Sie zu kalten Füssen neigen. Das taugt sowohl im Stehen und Gehen als auch im Sessel oder im Bett.

Wenn Sie zusätzliche, individuelle und detaillierte Unterstützung benötigen, vereinbaren Sie bitte einen Termin in meiner Praxis. Nutzen Sie Ihre Krankenkassen-Zusatzversicherung lieber für sinnvolle Vorbeugung als für nachträgliche Reparaturheilkunde. Inzwischen wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Herbst!

Ihr Naturheilpraktiker für alle Fälle: Jens Bomholt

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