Keine Medikamentenlieferung an Spitäler mehr?

Stellen Sie sich ein Szenario vor, bei welchem die Pharma-Firmen die Spitäler nicht mehr beliefern. Abwegig?

Wenn man dem folgenden Ausschnitt Glauben schenkt, dann ist es in Griechenland bereits so weit:

Pharmaceutical companies are starting to refuse to deliver to Greek hospitals, as they are up to two years behind on their payments. It turns out that Greece owes some €6 billion to private businesses like hospitals and simply cannot pay. Those costs are rising, and much of it is to hospitals for medical care supported by the government.
Read more: http://www.businessinsider.com/economist-charles-gave-the-euro-will-not-exist-in-one-year-2011-6#ixzz1QZzUrYNt

 (Im gleichen Artikel wird übrigens auch die Ansicht geäussert, dass der Euro kein Jahr mehr überlebt. Was das für die einzelnen am Euro beteiligten überschuldeten Nationen und ihre Handelspartner bedeutet, können offenbar auch Ökonomen nur dumpf und widersprüchlich erahnen.)

Wie sieht es für Sie aus

  • wenn Sie ein gravierendes, eventuell lebensbedrohendes Gesundheitsproblem haben,
  • und Ihr Spital bekommt keine Medikamente mehr geliefert,
  • und weitere Dienstleistungen und Löhne des „Gesundheitswesens“ sind nicht mehr finanzierbar?

Zweifellos wäre es von unschätzbarem Vorteil, einige „Geheimnisse“ der Naturheilkunde zu kennen:

  • Mittel, die bei Infektionen helfen, wenn sogar (heute noch verfügbare) Antibiotika versagen, oder keine mehr verfügbar sind.
  • Überall verbreitete „Unkräuter“, die gegen Krämpfe, Koliken, Blutungen, Vergiftungen helfen.
  • Die vielen üblichen Nahrungsmittel und Gewürze, die gleichzeitig (und bei gezielter, richtiger Anwendung) Heilwirkungen haben. 
  • Die Anwendungen von Wasser, Kälte, Wärme, unspezifischen und spezifischen Reizen zu Heilzwecken.
  • Die wichtigsten Akupressurpunkte, die beim Abgang von Nierensteinen genau so helfen wie zur Erleichterung von Geburten, etc.
  • Homöopathische Notfallmittel, als Hausapotheke.
  • etc.

 Die Meinung ist zwar verbreitet, Naturheilkunde und Alternativmedizin sei irgendeine schwach wirksame unwissenschaftliche Bastelei,

  • die, wenn überhaupt, nur ganz langsam wirkt,
  • und an die man glauben muss.

Diese Fehlmeinung wird in der Praxis Tag für Tag unzählige Male widerlegt, und wissenschaftliche Veterinärmediziner und Humanmediziner gehören zu den begeisterten und überzeugtesten Praktizierenden der Alternativmedizin. Das, was wir hier bei uns als Alternativmedizin bezeichnen, ist übrigens für ganze Länder und Kontinente die übliche Heilkunde, auf die sich grösste Teile der Weltbevölkerung verlassen müssen. (Weil es ihren Ländern finanziell irgendwie ähnlich geht wie Griechenland.)

Alternativmedizin übertrifft in mancher Hinsicht die fortschrittlichsten Errungenschaften der Schulmedizin, und vermeidet deren Probleme.

  • In China wurden schwerste Operationen, z.B. am offenen Herzen, unter Schmerzbetäubung durch Akupunktur durchgeführt. Die Patienten sind dabei keineswegs betäubt, sondern können Gespräche führen. Auch Schwierigkeiten während der Operation, wie unerwartet starke Blutungen, können mit Akupunktur beherrscht werden. Die Belastung des Patienten und die erheblichen Risiken durch die Narkose fallen weg.
  • In Indien ist die klassische Homöopathie sehr verbreitet. Viele der berühmtesten Homöopathen, die auch in Europa und USA lehren und/oder arbeiten, sind Inder. Ausserdem ist Ayurveda das einheimische Fundament zur Gesunderhaltung und Krankheitsvermeidung: ein Ansatz, der weit sinnvoller ist als das einseitige und ausschliessliche Forcieren einer Reparaturmedizin, wie es in Europa und USA von offizieller Seite angestrebt wird.
  • Es gehört zum Alltag hiesiger Naturheilpraktiker, Alternativmediziner und Therapeuten, Menschen zu helfen, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden oder sich von ihr durch Misserfolge und Komplikationen enttäuscht abwenden.

Sie hätten also allen Grund dazu, auf die curative (heilende) Alternativmedizin zu vertrauen, wenn es um die Lösung bestehender Gesundheitsprobleme geht. Schade nur: wir haben die wirksamsten Alternativen quasi ausgerottet. Oder kennen Sie einen Akupunkteur, der Ihnen anstelle einer aufwändigen medikamentösen Narkose eine Schmerzbetäubung und Komplikationsbeherrschung bei einer Operation anbieten könnte? Leider nein?  Leider nein – ich auch nicht. Aber zur klassischen Homöopathie und zu vielen anderen curativen Therapiemethoden können wir uns relativ leicht Zugang verschaffen. Ein wesentliches Problem besteht darin, dass wir der Alternativmedizin zu wenig zutrauen, sie nur oberflächlich benutzen und ihre möglichen Extremleistungen nicht einmal mehr erahnen. Denn für die schwierigen Fälle haben wir ja (noch) den Arzt.

Wenn wir uns also nicht auf eine hocheffiziente curative Alternativmedizin verlassen wollen oder können, sollten wir unser Bemühen auf eine wirkungsvolle präventive (vorbeugende) Alternativmedizin richten:

  • wie halte ich mein Immunsystem in Topform?
  • wie pflege ich meinen Darm („die Wurzel der Gesundheit“)?
  • wie unterstütze ich meine fünf wichtigen grundlegenden Stoffwechsel- und Ausscheidungsorgane: Leber, Darm, Niere, Lungen, Haut?
  • wie ernähre ich mich gesund?
  • wie überprüfe ich und sorge ich für ein optimales Säuren / Basen Gleichgewicht?
  • was sind die fünf Säulen der Gesundheit gemäss Pfarrer Kneipp?
  • wie erkenne ich rechtzeitig (=Diagnose) sich anbahnende Gesundheitsprobleme, bevor sie eskalieren?
  • wie vermeide ich die Zivilisationskrankheiten, die mittlerweile eine viel grössere und bedeutendere Bedrohung sind als infektiöse Krankheiten?

Es ist sinnvoller, Probleme im Vorfeld zu vermeiden oder frühstmöglich zu lösen, statt eine dramatische Eskalation abzuwarten, die nur noch mit exorbitantem Aufwand beherrschbar ist. Weil das nicht immer gelingt, macht ein Stufenplan Sinn:

  1.  Sichern Sie sich den Zugang zu einer präventiven, vorbeugenden, gesundheitsttärkenden Naturheilkunde. Da Therapeuten, Naturheilpraktiker und naturheilkundlich tätige Ärzte eine beschränkte Kapazität haben, neue Patienten (ohne unzumutbare Wartezeiten) aufzunehmen, ist es ratsam, schon „einen Fuss in der Türe zu haben“, bevor die Situation brenzlig wird.
  2. Informieren Sie sich über „Geheimnisse der Naturheilkunde“, wie ich sie oben erwähnt habe. Die helfen nicht erst bei einem Wirtschafts-Crash eines Einzelstaates oder einer Staaten-Gemeinschaft, sondern auch bei einem Gesundheitsproblem an einem abgelegenen Ort: auf einer Bergwanderung oder einer Yacht. (Kann sein, dass eine möglche Akupressur nicht ganz so zuverlässig wirkt wie ein Defibrillator, den man aber leider nicht dabei hat. Aber bei einem Herzanfall auf der Bergwanderung würde ich einen lebensrettenden und „zufälligerweise“ erfolgreichen Versuch mit den Herzanfall- und Notfall-Punkten trotzdem ausserordentlich schätzen. Ebenso die Hilfe mit Arnika, obwohl sie geschützt ist, ein gewisses allergisches Potential hat und nicht mehr für innerliche Einnahme zugelassen ist.)
  3. Sichern Sie sich den Zugang zu einer curativen Naturheilkunde. Was ich unter Punkt 1 aufgeführt habe, gilt umso mehr für Punkt 3. Das gilt übrigens auch für die Schulmedizin: Sofern es noch Hausärzte in Ihrem Revier gibt, lohnt es sich, eine tragfähige Patienten-Hausarzt Beziehung aufzubauen. Umso besser, wenn Ihr Arzt auch Alternativmedizin / Naturheilkunde zu seinen Arbeitsweisen zählt!
  4. Denken Sie zurück. Dazu benötigen Sie eine gute Portion Vorstellungsvermögen und vielleicht einen Taschenrechner.
  • Die Schulmedizin ist gerade etwa 150 Jahre jung
  • Die Antibiotika sind gerade etwa 70 Jahre jung
  • Die ältesten uns bekannten Heilweisen (Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin, Traditionelle Europäische Medizin etc.) sind nicht älter als wenige Tausend Jahre.
  • Demgegenüber dauert die Evolution der Lebewesen auf der Erde bereits seit mehr als zwei Milliarden Jahren an! Ohne Schulmedizin! Ohne Antibiotika! Ohne Heilweise! Ohne Therapeuten! Heilkundlich unbetreut – wie es noch immer der Fall ist bei allen wilden Tieren und Pflanzen!
  • Der Zeitraum innerhalb der Evolution, in der Antibiotika, eine Schulmedizin oder überhaupt eine „Heilkunde“ zur Verfügung stand, ist vergleichsweise kürzer als ein einzelnes Händeklatschen innerhalb eines Jahres.
  • In diesem fast vernachlässigbar kurzen Zeitraum, da den Menschen und gewissen (von Menschen betreuten) Tieren und Pflanzen eine moderne Heilkunde zur Verfügung stand, sind alle Zivilisationskrankheiten entstanden, die heute schon ein ungeheures Ausmass angenommen haben. Hat uns die Heilkunde nur träge und nachlässig gemacht, oder hat sie viele Schäden direkt verursacht? Überwiegt der Schaden den Nutzen, oder halten sich beide immer und naturgesetzlich das Gleichgewicht wie Yang und Yin?

Wenn Sie in der Lage sind, über Punkt fünf einigermassen neutral nachzudenken, werden Sie erkennen, dass die so hochgeschätzte und unverzichtbar geltende Medizin / Heilkunde eine Ausnahmeerscheinung darstellt, die nicht als naturgegeben hingenommen werden kann, und die für die erfolgreiche Existenz und Evolution keineswegs Voraussetzung ist. Dann sind Sie vielleicht auch reif für eine radikale Ansicht bezüglich Heilkunde: „Heile den Menschen, nicht die Krankheit“. Zu heilen gilt es den emotionellen Stress, z.B. begründete und unbegründete Ängste, Zweifel, Unsicherheiten, Mutlosigkeit.  Dr. Bach war es, der diese radikale Abwendung von der Schulmedizin vorgemacht hat, und der sich übrigens genau dadurch von seiner Krebskrankheit (mit 3 Monaten Restlebens-Prognose) geheilt hat. Auch nicht übel – und damals noch ohne Bach-Blüten!

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