Ein Zündholz – Ein Virus

Zündholz und Virus:

  • beide bestehen aus organischem Material
  • beide sind tot

Tot! Korrekt und konsequent im Sinn der wissenschaftlichen Definition von Leben: sie haben keinen Stoffwechsel, sie können nicht wachsen, sie können sich nicht fortpflanzen, sie können sich nicht aktiv bewegen, sie können nicht differenziert reagieren … All diese wären Voraussetzungen für Lebendigkeit.

Dennoch: Ein Zündholz kann, wie ein Virus, grossen Schaden anrichten. Gegebenenfalls. Wann wäre das der Fall?

Wie im wissenschaftlichen Disput zwischen Pasteur und Béchamp formuliert: „Die Mikrobe ist nichts; das Milieu ist alles“. Solches gilt auch für Viren, lässt sich aber auch auf Zündhölzer übertragen:

Stellen Sie sich vor: ein brennendes Zündholz fällt

  • auf einen Betonboden
  • auf feuchten Waldboden
  • in einer alten Scheune auf einen Haufen trockenen Strohs
  • auf einen unaufgeräumten Werkstatt- oder Garagenboden, auf dem ölgetränkte Putzlappen, halbleere offene Lack-Dosen etc. herumliegen
  • in einen Estrich, der mit Kleidern, Spielsachen, Gepäckstücken, alten Möbeln und allerlei Ramsch vollgestopft ist
  • in einen ausgetrockneten Wald im Sommer in einer heissen Klimazone

Die allfällige Gefahr, die „vom Zündholz ausgeht“, und sämtliche Konsequenzen, sind die Folge der Rahmenbedingungen.

  • Gegebenenfalls passiert gar nichts.
  • Gegebenenfalls geschieht eine „unfassbare“ Katastrophe.

Die allfällige Gefahr, die „vom Virus ausgeht“, hängt ebenfalls (weitgehend, oder ebenso vollständig?) von den Rahmenbedingungen ab.

Im fortgeschrittenen Verlauf der COVID-19 Pandemie (wie jetzt am 14. 04. 2020) zeichnet sich differenzierte Erkenntnisse ab, die diese Aussage stützen. Bestimmte Risikogruppen, bestimmte Regionen, bestimmte belastende Rahmenbedingungen kristallisieren sich heraus. Dort kumuliert sich die Problematik. Das gleiche Virus, welches andernorts keine oder lediglich harmlose Krankheitsverläufe „verursacht“, kann in diesen Regionen und bei diesen Bevölkerungsgruppen verheerende Folgen „bewirken“.

„Fällt das brennende Zündholz in einen Gartenteich oder in ein Pulverfass?“ – „… das Milieu ist alles!“

Bei Virus „SARS-CoV-2“ und der viralen Erkrankung „COVID-19“ ist die Datenlage noch nicht so solide, und den meisten Menschen fällt eine objektive Betrachtung „aus naheliegenden Gründen“ schwer. Betrachten wir stattdessen – aus grösserem Abstand – eine andere, höchst gefürchtete und folgenreiche virale Erkrankung: die Kinderlähmung, Poliomyelitis.
Hier der Link zu einer fachspezifischen Seite: http://polio.ch/poliomyelitis/ursache/symptome-und-verlauf/
(Diese Fakten mit praktisch gleichen Zahlenangaben können Sie auch dem „Pschyrembel“ und zahlreichen anderen anerkannten und seriösen Quellen entnehmen.)

Mit Absicht habe ich beim Link zu polio.ch diese Unterseite mit Symptomen und Verlauf gewählt, wo Sie die Zahlen als Text und als Graphik finden. Hier die Zahlen:

  • 92% machen eine „stille Feiung“ durch, haben also Null Symptome!
  • 6% haben (harmlose) grippale Symptome
  • 1% haben eine a-paralytischen (= lähmungs-freien) Verlauf: Symptome einer Hirnhaut-Entzündung (Meningitis), aber keine Lähmungen

Das sind insgesamt 99%, die entweder gar keine Symptome habe, oder völlig unproblematische Symptome, oder schwerere jedoch immer noch folgenlose Symptome.

„Die Krankheit ist nichts; der Verlauf ist alles!“

„Die Krankheit in ihrem üblichen, normalen (und aus meiner Sicht) natürlichen Verlauf brauchen wir nicht zu fürchten. Fürchten müssen wir nur allfällige (unübliche, unnatürliche) Komplikationen.“

Das Polio-Virus scheint also wirklich nicht „gefährlicher“ zu sein als ein brennendes Zündholz, das auf den Boden fällt. Ähnliches dürfte beim SARS-CoV-2-Virus der Fall sein.

  • Sorgen Sie einfach dafür, dass Sie keine ungünstigen Voraussetzungen bieten für einen schweren, problematischen, komplikationsreichen Verlauf.
  • Abgrenzungs- und Schutzmassnahmen sind angebracht für Personen aus Risikogruppen und in Risikogebieten, die keine Möglichkeit haben, dieses Risiko durch sinnvolle, ursächliche Massnahmen zu minimieren.

Halten Sie „Ihr Haus“ in Ordnung, sorgen Sie für „aufgeräumte Sauberkeit“ in Körper, Geist und Seele – und die Risiken sinken auf ein Minimum. (Auch dann darf Ihnen aber gerne bewusst bleiben: Niemand entkommt dem Tod – niemand entkommt seinem Schicksal!)

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